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    Kommentare zum Geschehen an den Brettern von Udo Güldner (SC Forchheim)               


     Hier die Links zu den Fotos und Videos von Klaus Steffan, der kameratechnisch kräftig aufgerüstet hat. Vielen Dank, Klaus!


Eilmeldung: ok, sie kommt relativ spät, aberů Heute, am Sonntag, musste um ca. 18:50 die Jahnhalle, wegen Rauchbildung im Spielsaal, geräumt werden.

Die Partien werden morgen um 8 Uhr fortgesetzt. Es gilt eine erneute Karenzzeit von 15 min. Einige Partien wurden vor der Spielhalle Remis gegeben. Diese sind veröffentlicht. Bitte prüfen und notfalls Einspruch einlegen, da nichts Schriftliches vorliegt und es eventuell auch zu Verständnisfehler gekommen sein kann. Das Ergebnis der vierten Runde wird zur Preisermittlung des Turniers herangezogen. Für die DWZ- und ELO-Auswertung erfolgt eine entsprechende Meldung an die Auswerter. Momentan ist mir dazu nichts bekannt, aber das wird sicher nicht zum ersten Mal passiert sein.

Es wurde kein Brandherd entdeckt. Vermutlich wurde der Rauch des Kamins durch die Lüftungsanlage angezogen, so die Aussage der Feuerwehr.

Mir ist klar, dass wir keine Lösung finden können, die jeden komplett zufrieden stellt. Ich bin aber sehr dankbar, dass niemandem etwas passiert ist. Die Veranstalter bitten für entstandenen Unannehmlichkeiten um Entschuldigung und garantieren, dass dies nächstes Jahr nicht mehr passieren wirdů

Der geplante Start der 5. Runde bleibt bei 10 Uhr!


Runde 3.

An der Spitze des A-Opens ziehen der Großmeister und sein schärfster Verfolger Alexander Hilverda einsam ihre Kreise. Beide haben noch ihre weiße Weste und machen im direkten Duell miteinander aus, wer sich in der Schlussrunde einen ruhigeren Montag machen darf. In Lauerstellung liegen der Titelverteidiger IM Marco Thinius (SV Empor Berlin) und IM Bernhard Bayer (SK Weilheim).

Seinen Schützlingen Joseph Homi (B-Open) und Dennis Reuter (C-Open) machte Fabian Eber von der SG 1882 Fürth indes vor, wie man einen Landesliga-Spieler wie Irfan Redzepovic (SW Nürnberg Süd) ausmanövriert. Die beiden Böhme-Brothers Sebastian und Markus, die den SC Uttenreuth vertreten, behaupten sich im Feld sehr gut, was ersterer durch ein Remis gegen FM Gerald Löw (RSV Bindlach-Aktionär) und letzterer durch eine aufregende Partie gegen WIM Mara Jelica (SK Göggingen) unterstrich.

Im B-Open hat sich Fabian Meulner (SW Nürberg Süd) von seinem doch sehr glücklichen Punktgewinn der 2. Runde gut erholt gezeigt. Er besiegte seinen Vereinskollegen Heinz Wieczorek und liegt nun an der Spitze der Gruppe. Wie eng die Spielstärken beieinander liegen, und dass jeder jeden schlagen kann, zeigten Ruben von Kortzfleisch (SF Bad Mergentheim) gegen Vladimir Modric (SC König Nied), Alexander Doll (SC Untergrombach) gegen Reinhard Wirth (SC Bergrheinfeld) oder Michela Manco (TV Tegernsee) gegen Pascal Eichenauer (SV Würzburg 1865).

Im C-Open haben einige Underdogs das Beißen nicht verlernt. Etwa Martin Hauck (SC NT Nürnberg), der sich ebenso unter die 1500-er geschoben hat, wie Yanis Toma (Hamburger SK) und Maxim Siebert (SF Bad Mergentheim). Im Gleichschritt siegten Mutter Gabriele und Tochter Stefanie Walter vom SV Lauf. Ganz vorne aber werden Christopher Klinkhammer (DJK Amberg), Armin Modlinger (SV Kamenz), Jannik Danninger (TV Tegernsee) und die vereinslosen Martin Wieczorek und Fabio Lischka den Gesamtsieg unter sich ausmachen.


Der Auftakt im A-Open brachte zwar keinen echten Außenseitersieg, wohl aber einige hart erkämpfte Remisen. Etwa am Spitzenbrett, wo sich Udo Seidens (SK Schweinfurt) und IM Bernhard Bayer (SK Weilheim) ein bis zur letzten Sekunde packendes Duell lieferten. Nachdem der Unterfranken zeitweise höchst bedenklich gestanden hatte, gelang ihm noch die Wende, und es bedurfte exzellenter Verteidigungskunst des Internationalen Meisters, um mit Springer und Turm gegen Turm und zwei verbundene Freibauern noch den Verlust zu vermeiden.

Keine Blöße gab sich GM Eckhard Schmittdiel, der eine lange Zeit ausgeglichene Stellung gegen FM Reiner Heimrath (SC NT Nürnberg) erst zum Ausgang des Mittelspiels und dann im Endspiel zum Erfolg kneten konnte. Die beiden Schwarz-Weiß-Süder Spitzenspieler Klaus Meulner und Gerhard Reis rangen ihren Gegnern FM Gerald Löw (TSV Bindlach-Aktionär) und FM Florian Wagner (SC NT Nürnberg) eine Punkteteilung ab. Damit zeigte Meulner nach seinem sehenswerten Auftritt beim LGA-Pyramiden-Cup in Fürth vor wenigen Wochen, als er den amtierenden Bayerischen Meister IM Alexander Belezky (FC Bayern München) geschlagen hatte, erneut seine Spielstärke.

Im B-Open gelang Bernhard Faust (SK Rothenburg ob der Tauber) gegen einen der Favoriten Vladimir Modric (SC König Nied) die größte Überraschung. Leider etwas zu spät und damit nicht zum Zug kam der vereinslose Engin Üstün, der das Feld ungerade werden ließ und erst in der 2. Runde eingreifen darf. Dort hat Favoritin Melina Siegl (SW Nürnberg Süd) bereits einen ganzen Zähler, den ihr Hermann "Ed" Schlötterer (Zabo-Eintracht Nürnberg) freundlicherweise zur Verfügung stellte.

Die Jugendtrainer hatten indes einen schweren Stand. Sowohl Michael Balhar (SC Erlangen) als auch Marko Köhl (SK Rothenburg ob der Tauber) verloren. Dafür gelang Manfred Walter (SV Lauf) das Kunststück, eine völlig verlorene Partie mit zwei Minusbauern im Leichtfiguren-Endspiel noch zu seinen Gunsten zu entscheiden. Leidtragender war Florin Gerlach vom SK Weilheim.

Im C-Open verdarb Ludwig Seuberth vom Gastgeber SC Forchheim den sicher geglaubten Sieg noch gegen Steffen Hoffmann (SC NT Nürnberg), als ihm im Endspiel die Energie und die Übersicht abhanden kamen. Derweil hatte die Schach-Familie Albayrak von Zabo-Eintracht Nürnberg Hochs und Tiefs. Während Mutter Aylin im B-Open gewann, und es ihr Ehemann Atilla und Tochter Nese Pinar im C-Turnier gleichtaten, hatten die beiden anderen Kinder Melissa und Berrak einen schweren Stand.

Die Forchheimer Schachjugend erlebte indes einen glatten Fehlstart. Stefan Seitz, Elias Leisterer, Jonas Heimann und Maximilian Irnstorfer gaben die Partien allesamt ab, so dass es Senior Heinz Heger oblag, zumindest den Ehrenzähler für den SC Forchheim einzusammeln. Dass auch vereinslose Spielerinnen am Brett gefährlich sein können, bewies unteredessen Claudia Steinbach (Treuchtlingen), die Claudia Roth (SpVgg Stetten) bezwingen konnte.


Schirmherr und Alt-Oberbürgermeister Franz Stumpf, der uns seit der Premiere des Forchheim-Open unterstützt hat, freute sich über 243 Teilnehmer. In der Jahn-Halle hatten die Turnierorgansatoren Udo Güldner und Rainer Stephan, sowie ein vielhändiges Helferteam seit Wochen auf diesen Moment hingearbeitet.

Im A-Open wagt sich nur ein Großmeister ans Brett. GM Eckhard Schmittdiel vom Zweitligisten SK Göggingen ist den Forchheimern von seiner Zeit bei den Stuttgarter SF in, freilich nicht so angenehmer Erinnerung. Damals, in der Saison 2002/2003, durfte der SC Forchheim erstmals Erste Liga spielen und traf auf die Schwaben. Leider ging es nach 15 Spieltagen und keinem Sieg wieder nach unten.

Alexander Hilverda vom SC Erlangen, der vor zwei Jahren Turniersieger war, hat erneut gute Chancen, wobei ihm seine eigenen Mannschaftkollegen Philipp Wenninger und Eduard Miller einen Strich durch die Rechnung machen könnten. Unter den insgesamt 60 Spielern finden sich auch ein tschechischer Schachfreund, drei Internationale Meister und Seriensieger FM Harald Golda (SK Schweinfurt).

Die Forchheimer Fahnen halten keine altgedienten Bundesliga-Routiniers hoch, sondern ein aufstrebender Landesliga-Spieler (Adrian Wichmann) und der Neuzugang Lukas Schulz vom SC Höchstadt/Aisch, der als Stammkraft gegen den Abstieg aus der 2. Bundesliga Ost mithelfen soll. Beide sind auch in der U20-Bayernliga-Mannschaft dabei.

Im B-Open tummeln sich unter den 101 Teilnehmern auch die Brüder Oliver und Alexander Mönius vom SC Höchstadt/Aisch, der neu nach Mittelfranken gezogene Stefan Walter (SG 1882 Fürth) oder der frühere Gruppensieger Alexander Pikal vom SC 1855 Ansbach. Ein selten gewordener Anblick ist Melina Siegl von SW Nürnberg Süd. Die junge Dame spielt nur noch selten, hat als Setzlisten-Erste aber die beste Ausgangsposition.

Das C-Open ist traditionell das Turnier mit den meisten Kindern und Jugendlichen, einigen Vereinslosen und Wettkampf-Anfängern. Darunter auch Vater Johann und Tochter Lisa Adelhardt (ST Röttenbach), der Vater Jürgen Wirtz-Stark und seine Kinder Raphael und Amalia (SK Rothenburg ob der Tauber), sowie die Brüder Korbinian und Jakob Gehrke vom TV Tegernsee. Als Geheimfavorit gilt Fabio Lischka, der die C-Gruppe bereits einmal mit hundertprozentiger Ausbeute hatte gewinnen können.

Ein besonderer Gast ist Klaus Steffan (TSV Bindlach-Aktionär), der vor einigen Jahren für die Live-Übertragung des Sparkassen-Open gesorgt hatte. Diesmal aber machte er zahlreiche Fotos für www.steffans-schachseiten.de und und Videos für seinen Youtube-Kanal. Wir dürfen gespannt sein.

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